Straf- und Bußgeldverfahren


 

Sowohl im Strafrecht als auch im Bußgeldverfahren gilt in aller erster Regel der Grundsatz:

"Reden ist Silber Schweigen ist Gold!"

In keinem anderen Rechtsgebiet, wie dem Straf- und Bußgeldverfahren, ist es von besonderer Bedeutung, dass man nur soviel an Information an die Verfolgungsbehörde preisgibt, wie man unbedingt muss. Bevor man sich im Straf- oder auch im Bußgeldverfahren äußert, sollte man zunächst prüfen, mit welchen Folgen eine entsprechende Äußerung verbunden sein kann. Deshalb gilt im Strafrecht ganz besonders der Grundsatz, zunächst erst einmal schweigen und den Anwalt konsultieren, bevor man irgendwelche Angaben macht. Hierzu muss man wissen, dass niemand sich selbst belasten muss, man also jederzeit von dem Recht des Schweigens Gebrauch machen kann. Das Schweigen kann einem nicht zum Nachteil ausgelegt werden. Etwas, was man einmal ausgesagt hat, wird Bestandteil der Ermittlungsakte und ist für den Fall, dass diese Aussage belastenden Charakter haben sollte, unter Umständen schwer zu entkräften.

Deshalb sollten Sie, wenn Sie Post von den Ermittlungsbehörden erhalten, immer sorgfältig prüfen, ob es nicht sinnvoll ist, anwaltlichen Rat zur Hilfe zu ziehen.

Egal ob Sie

  • einen Bußgeldbescheid
  • einen Strafbefehl
  • oder auch eine Anklageschrift

erhalten haben, ziehen Sie einen Anwalt hinzu, bevor Sie sich äußern.

 

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