Erläuterung Artikel 24


Artikel 24 DSGVO: Verantwortung des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Art. 24 betrifft dem Grunde nach das sog. Risikomanagement eines Verantwortlichen. Der Verantwortliche selbst unter Berücksichtigung der Art, des Umfanges, der Umstellung, der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schwere der Risiken für die Rechte und Freiheiten natürlicher Person geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen und den Nachweis dafür erbringen zu können, dass die Verarbeitung gemäß dieser Verordnung erfolgt. Diese Maßnahmen werden erforderlichenfalls überprüft und aktualisiert. Der Verantwortliche hat also damit die pflichttechnischen und organisatorischen Maßnahmen in seinem Wirkungskreis einzusetzen, um sicherstellen zu können, dass der Schutz der Daten gewährleistet ist. Art. 24 steht im Dienst des Zieles, die Verantwortung und Haftung “für jedwede Verarbeitung personenbezogener Daten” demjenigen zuzuordnen, der sie selbst vornimmt oder in seinem Namen vornehmen lässt. Der Verantwortliche ist demzufolge verpflichtet, Steuerungsprozesse einzurichten, die er ständig überprüft. Diese Steuerungsprozesse müssen gewährleisten, dass ein Risiko für den Betroffenen hinsichtlich seines Datenschutzes nicht besteht.

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